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Assistent
für Internationales Wirtschaftsmanagement
(Duales Berufskolleg für Industriekaufleute)
Die Globalisierung,
die Erweiterung der Europäischen Union, die
zunehmende Komplexität und Interdependenz der Märkte
verlangen von den Mitarbeitern in Unternehmen heute
wirtschaftliche und fremdsprachliche Qualifikation,
die über die Anforderungen, die an Industriekaufleute
gestellt werden, weit hinausgehen. Dazu gehören auch
die Kenntnis der Formen und Probleme des Außenhandels,
die Planung, Durchführung und Kontrolle von Import-
und Exportprozessen, die Anwendung der Instrumente des
Controlling zur Ergebnissteuerung und der Einsatz der
wichtigsten Fremdsprachen des Außenhandels.
Die duale Ausbildung
für Abiturienten im Bereich Internationales
Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen schließt
diese Lücke. Die Fachklassen beginnen an der
Max-Hachenburg-Schule mit dem Schuljahr
2004/05.(Andere Standorte sind die Kaufmännische
Schule Künzelsau, Walter-Eucken-Schule Freiburg,
Friedrich-List-Schule Ulm.)
Aufnahmebedingungen
Diese Duale
Ausbildung richtet sich an Auszubildende zum/zur
Industriekaufmann/Industriekauffrau mit Abitur,
Fachhochschulreife oder einem gleichwertigen
Bildungsabschluss und Grundkenntnissen in
Fremdsprachen. Die Ausbildungsdauer beträgt 2
1/2 Jahre.
Schulische
Ausbildung
Die Auszubildenden
erhalten in der Kaufmännischen Berufsschule unter
Verzicht auf den Unterricht in den allgemeinbildenden
Fächern eine Berufsausbildung als Industriekaufmann/
Industriekauffrau. Darüber hinaus erlangen sie durch
ergänzenden Unterricht eine Zusatzqualifikation in
den Fächern:
Internationale Volks-
und Betriebswirtschaftslehre
* Teil A: Außenhandel
* Teil B: Controlling
erste Fremdsprache
(Englisch)
zweite Fremdsprache
(Französisch im Grundniveau)
Betriebliche
Ausbildung
Die Unternehmen
schließen mit den Schülern/Schülerinnen einen
zweieinhalbjährigen Ausbildungsvertrag ab und bilden
sie zum/zur Industriekaufmann/ Industriekauffrau in
der gewohnten Art und Weise aus. Der bevorzugte
Einsatz in Abteilungen mit Auslandsbezug, eventuell
ergänzende Schulungen oder vielleicht auch ein
Praktikumsaufenthalt im Ausland, könnten diese
Ausbildung sinnvoll ergänzen.
Qualifikationen
Die Schüler/innen
schließen ihre Ausbildung mit der gemeinsamen
Berufsabschlussprüfung der IHK und der Berufsschule
im anerkannten Ausbildungsberuf Industriekaufmann/
Industriekauffrau ab. Durch die gleichzeitige Prüfung
in den Zusatzfächern erhalten sie eine Urkunde, die
die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung:
"Assistent/ Assistentin für Internationales
Wirtschaftsmanagement" verleiht.
Auf einen Blick:
|
Assistent
für Internationales Wirtschaftsmanagement
(Duales
Berufskolleg für Industriekaufleute) |
|
Voraussetzungen:
Abitur
oder Fachhochschulreife
mit
Grundkenntnissen in Fremdsprachen
+
Ausbildungsvertrag |
| Duale
Ausbildung:
Industiekaufmann/
Industriekauffrau |
Zusatzqualifikation:
Internationales
Wirtschaftsmanagement
mit Fremdsprachen |
| Betriebliche
Ausbildung:
Ausbildung in den
verschiedenen
Abteilungen des
Unternehmens |
Betriebliche
Zusatzqualifikation:
je nach
Ausbildungsunternehmen |
| Schulische
Ausbildung in den Fächern:
Berufsfachliche
Kompetenz mit
* Schwerpunkt
Betriebswirtschaft
* Schwerpunkt Steuerung
und
Kontrolle
* Schwerpunkt
Gesamtwirtschaft
Projektkompetenz
|
Schulische
Zusatzqualifikation durch die Fächer:
Internationale Volks-
und Betriebswirtschaftslehre mit
* Außenhandel
* Controlling
1. Fremdsprache:
Englisch
2. Fremdsprache:
Französisch
für Anfänger |
| Dauer
2 1/2 Jahre
Abschluss: |
|
Abschlussprüfung
der Berufsschule und der IHK
zum / zur
Industriekaufmann/Industriekauffrau
|
schriftliche
und mündliche Prüfung
in den Zusatzfächern
zum / zur
Assistent / in für
Internationales
Wirtschaftsmanagement
|
| Ausbildende
Unternehmen im Schuljahr 2004/05: Daimler
AG, Niederlassung Mannheim-Heidelberg/ Daimler AG Werk Mannheim/ Internormen
Technology GmbH, Altlussheim/ Rhein Chemie Rheinau
GmbH, Mannheim/ Südzucker AG, Mannheim/
ThyssenKrupp Stahl-Service-Center GmbH, Werk
Mannheim |
Stundentafel :
Assistent für
Internationales Wirtschaftsmanagement
(Duales
Berufskolleg für Industriekaufleute)
Blockklassen 2 1/2
Jahre
Wochenstunden
| Fach |
1.Jahr |
2.Jahr |
3.Jahr(1/2Jahr) |
|
16
Blockwochen |
16
Blockwochen |
4
Teilzeitwochen |
| Berufsfachliche
Kompetenz Schwerpunkte: |
|
|
|
| *
Betriebswirtschaft |
7 |
7 |
2 |
| *
Steuerung
und Kontrolle |
4 |
4 |
1 |
| *
Gesamtwirtschaft |
3 |
3 |
1 |
| Projektkompetenz |
3 |
3 |
1 |
| Zusatzqualifikation: |
|
|
|
| *
Internationale
VWL und BWL
* Teil A: Außenhandel |
5 |
5 |
3 |
| *
Teil
B: Controlling |
2 |
2 |
2 |
| *
Englisch |
5 |
5 |
2 |
| *
Französisch
für Anfänger |
5 |
5 |
1 |
| Summe
pro Woche |
34 |
34 |
13 |
| 1. Jahr |
16
Blockwochen * 34 Stunden = |
544 Std. |
| 2. Jahr |
16
Blockwochen * 34 Stunden = |
544 Std. |
| 3. Jahr |
4
Teilzeitwochen * 13 Stunden = |
52 Std. |
| Summe: |
|
1.140
Std. |
Schriftliche Prüfung:
Oktober
Praktische Prüfung: Januar
/ Februar
Prüfung der
Zusatzqualifikation
|
Schriftliche
Prüfung |
Mündliche
Prüfung |
|
am
jeweiligen Dualen Berufskolleg:
hier
Max-Hachenburg-Schule |
gemeinsamer
Prüfungsausschuss der
IHK und
des DBK |
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* Einreichung
von 2 Präsentationsthemen
* Ausschuss wählt
eines am Prüfungstag aus
* bei jedem Prüfungsteil
15 Min. Vorbereitung
* Gruppenprüfung
mit jeweils 2 Prüflingen
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| 1. |
Internationale
Volks- und Betriebswirtschaftslehre
* Teil A: Außenhandel
90 Min
* Teil B: Controlling
30 Min |
1. |
Internationale
Betriebswirtschaftslehre und Englisch:
1. Präsentation eines
Themas aus 10 Min
den Bereichen
Warenein- und
Verkauf,
Marketing, Logistik,
Zahlungsverkehr in Deutsch
oder Englisch
2. Rundgespräch in
Englisch
15 Min
über
die Präsentation
3. Telefongespräch der
beiden 10 Min
Prüflinge
aufgrund einer vor-
gegebenen
Situation.
|
| 2. |
1.
Wirtschaftsfremdsprache:
145 Min
Englisch
|
| 2. |
Prüfung
in der zweiten Fremdsprache
1. Telefongespräche der
beiden 10 Min
Prüflinge
aufgrund einer vor-
gegebenen Situation.
2. Gespräch der Prüfer in
Fran- 15 Min
zösisch über
allgemeine Fragen.
|
| 3. |
2.
Wirtschaftsfremdsprache:
145 Min
Französisch
(Grundniveau)
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Die
Zusatzprüfung ist bestanden, wenn:
1. Durchschnitt
aus den Noten aller maßgebenden Fächer (d.h. Berufsabschlussprüfung
Industriekaufmann) mindestens 4,0
+
2. davon
maximal 1 maßgebliches Fach (d.h.s.o.) schlechter
als ausreichend
+
3. alle Fächer
der Zusatzprüfung mindestens ausreichend
(Wiederholung
der Prüfung bei Nichtbestehen max. einmal am nächsten
regulären Termin) |
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