Festveranstaltung

 

Drei Anlässe

- eine Feier -

 
Am Freitag, 1. Oktober 2010 wäre der Namensgeber unserer Schule, der jüdische Rechtswissenschaftler und Verfolgte des NS-Regimes, Max Hachenburg, 150 Jahre alt geworden. Dies war für uns Anlass, zahlreiche Ehrengäste zu einer Feierstunde einzuladen. Neben Bürgermeisterin Warminski-Leitheußer, Schulpräsident Dr. Schnatterbeck und die Urenkel unseres Namensgebers Rupert Harrison und Merryl Bowen kamen zahlreiche Vertreter der Politik, der Wirtschaft und der Schulen.  
Schulpräsident
Prof.Dr.Schnatterbeck



Rupert Harrison, Urenkel von
Max Hachenburg spricht
während der Gedenkfeier



Schulleiter Friedrich Graser
begrüßt die Gäste




Frau Bürgermeisterin Warminski - Leitheußer (rechts), im Gespräch mit den Urenkeln von Max Hachenburg: Rupert Harrison (Mitte hinten) und dessen Schwester Merryl Bowen (Mitte vorne) sowie links eine Freundin der Familie Harrison.
Schülerinnen und Schüler der Berufsfaschschule Wirtschaft stellten in einer szenischen Darstellung den 70. Geburtstag von Max Hachenburg aus dem Jahre 1930 als Höhepunkt seiner nationalen und internationalen Anerkennung nach. Zudem veranschaulichten sie in beeindruckender Weise die brutalen Veränderungen und Schicksalsschläge, welche die Machtergreifung der Nationalsozialisten für die Familie Hachenburg nach sich zog.  

 

 
In einer weiteren szenischen Darstellung führten Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs einen fiktiven Dialog zwischen einer jüdischen Schülerin und einem jüdischen Lehrer aus der ehemaligen Luisenschule (heute Max-Hachenburg-Schule) kurz vor der Deportation nach Gurs.  

 
 
Ibrahim Alboga und Silan Akca stellten einen fiktiven Dialog zwischen dem
Lehrer Max Ludwig Marx und der Schülerin Charlotte Siesel dar.

 
Ein selbstkomponiertes Lied zum Thema Ausgrenzung und Verfolgung präsentierten zwei Schülerinnen des Berufskolleg Fremdsprachen den Festgästen.   

 
 
Ein kleiner musikalischer Beitrag von Stefanie Baier
und Jule Ehleben aus dem Berufskolleg Fremdsprachen

 
Im Anschluss an den Festakt  enthüllten Schülerinnen und Schüler eine Gedenktafel. Sie erinnert an das Schicksal jüdischer Kinder und jüdischer Lehrkräfte, die während der nationalsozialistischen Diktatur in diesem Schulgebäude von ihren Mitschülern separiert wurden.  

 
 
Silan Akca nach der Enthüllung der Tafel

 
Schließlich feierten wir die Einweihung unserer neuen Außenstelle in der Schwetzinger Straße 6, die acht Klassenzimmer, mehrere Arbeitszimmer und ein Sekretariat beherbergt. In den neuen Räumen präsentierten Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung zum Leben und Werk von Max Hachenburg.